Resilienz ist die Fähigkeit mit belastenden Dingen umzugehen, sich ohne negative Muster oder Krankheiten aus stark beanspruchenden Situationen zu entwickeln.
Resilienz schaffen wir, wenn wir anfangen die Dinge aus einem anderem Blickwinkel oder aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wie ist das möglich? Die Sicht auf die Dinge ist durch unsere Konditionierungen geprägt. Diese führt schlichtweg zu einer Art Starrsinn, einem Tunnelblick, wie auch die Fixation des Standpunktes der Betrachtung. Ganz einfach gesagt, es schränkt den Sichtradius stark ein und damit die Einordnung der Dinge und wie wir sie bewerten. Wenn wir lernen und geprägt werden, entwickeln wir Glaubensmuster und eine Realität, die ALLES was wir erleben, fühlen und betrachten, beeinflusst. Um diese nochmal genauer zu verdeutlichen, stellen Sie sich vor, Sie stehen auf einem Fleck direkt vor einer Mauer und müssen auf die andere Seite. Von Ihrem Standpunkt scheint es unmöglich zu sein. Sie schauen sich um, breiten die Arme aus, tasten alles ab springen hoch, die Mauer nimmt kein Ende. Dann treten Sie einige Meter von der Mauer weg und erkennen, dass die Mauer gar nicht so groß ist und laufen einfach drum herum. Das Beispiel veranschaulicht, dass der Perspektivwechsel eine große Wirkung beinhaltet.
Ein Mensch erlernt erst in der Erziehung, was richtig und falsch oder gut und böse ist. Wenn er dann zum Beispiel erlernt, dass Schlechtes passiert, wenn er sich falsch verhält, könnte er alle negativen Erlebnisse auf sich projizieren. In Bezug auf den aufgeführten Mechanismus kann man sich gut vorstellen, dass sich dieses negativ auf seinen Selbstwert bzw. auf den Umgang mit Problemen und auf den Problemlösungsprozess auswirkt. Eine große Herausforderung könnte beispielweise der Verlust der Arbeitsstelle darstellen. Ein Mensch ohne Resilienz, wird große Probleme bekommen mit diesem Ereignis klar zu kommen und wird all seine negativen Glaubenssätze damit bestätigen. Ein Mensch mit Resilienz, könnte dieses Ereignis als ein Positives betrachten, welches ihm in seiner Entwicklung fördert.
Also wie erzeugen wir Resilienz? Wie wir vielleicht jetzt schon ahnen, ist die Betrachtung ein wichtiger Punkt. Jetzt könnte man annehmen, die Lösung wäre, die Ansicht zu verändern, indem wir uns zum Beispiel eine positive Verbindung zum Negativen schaffen. Dies wäre oberflächlich betrachtet dann gelöst. Wir fangen jedoch tiefer, bei den Gefühlen, auf der Wahrnehmungsebene an. Das bedeutet, wir verändern die Sicht der Dinge, in dem wir die Konditionierungen und Glaubenssätze auflösen und sich automatisch eine freie, unbeschränkte, nicht mehr wertende Sicht ergibt. Damit haben wir das Problem an der Wurzel beseitigt. Und dies schaffen wir mit Auflösender Hypnose.